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            1. Paar- und Familienmediation sowie Trennungs- und Scheidungsmediation

            2. Nachbarschaftsmediation

            3. Wohneigentumsmediation

            4. Teammediation

 

1. Paar- und Familienmediation sowie Trennungs- und Scheidungsmediation

Zu den häufigsten Konfliktthemen gehören:

•  Trennung von Ehe- und Lebenspartner

•  Betreuungsregelungen für die Kinder

•  Paar- und Familienkonflikte während einer Beziehung

•  Erbstreitigkeiten

•  Erziehungsprobleme

Familienmediation eignet sich für die Regelung familiärer Konflikte in ehelichen, nichtehelichen und nachehelichen Beziehungen. Es ist ein Verfahren für Personen, die festgefahrene Konflikte eigenverantwortlich und selbstbestimmt mit Hilfe einer dritten Person lösen und in kooperative Umgangsformen verwandeln möchten.

Mediation passt zu allen, die miteinander ihren Konflikt verantwortlich lösen möchten. Es gibt keine Bedingungen für familiale Zusammensetzungen: alle Generationen und Geschlechter sind willkommen. Die einzige unverzichtbare Voraussetzung für die Mediation ist, dass die Betroffenen bereit sind, sich an einen Tisch zu setzen und sich ermutigen zu lassen, für ihre Belange einzutreten und im Sinne der Fairness Modelle und Absprachen zu entwickeln.

Abgeschlossen werden kann die Mediation mit einer schriftlichen Vereinbarung
(Memorandum), die Rechtsgültigkeit besitzt und bei Bedarf notariell beglaubigt werden kann.

 

2. Nachbarschaftsmediation

Nachbarschaftskonflikte

Nachbarn kann man sich nicht aussuchen, sie haben aber, ob sie es wollen oder nicht, eine soziale Beziehung zueinander. Dabei können oft scheinbar harmlose Vorfälle eskalieren und zu langwierigen und unüberwindbaren Streitigkeiten führen.

Typische Streitfälle

•  Hausordnung

•  Lärmbelästigung

•  Belästigung durch Gerüche

•  Belästigung durch Dreck

•  Haustiere

•  Treppenreinigung

• Gartennutzung

Fragen, die im Laufe einer Mediation geklärt werden:

•  Was ist Gegenstand des Konfliktes?

•  Was ist Ursache des Konfliktes?

•  Welche Lösungen sind möglich?

• Welche Lösungen können von allen Beteiligten akzeptiert werden?

•  Wie können die Lösungen in die Realität umgesetzt werden?

• Wie kann die Einhaltung der Vereinbarungen gewährleistet werden?

•  Wie wird weiter verfahren, wenn die getroffenen Vereinbarungen nicht eingehalten werden?

Welche Vorteile bietet Mediation?

»Gerichte können Nachbarschaftskonflikte selten lösen.«, so Gerhard Zierl, Präsident des Amtsgerichts München.

Mediation bietet sich besonders bei Nachbarschaftskonflikten an. Unterschiedliche Ebenen, nicht nur die rechtliche, sondern auch die emotionale und psychologische Ebene, spielen in Nachbarschaftskonflikten eine große Rolle. Deshalb wird eine gerichtliche Lösung oftmals nicht als zufriedenstellend empfunden.

Die Erfahrung der letzten Jahre haben gezeigt, dass durch eine Mediation derartige Streitigkeiten nervenschonend, kostengünstig und verhältnismäßig rasch beigelegt werden können.

 

3. Wohneigentumsmediation

Bei Wohneigentumsanlagen treten häufig Konflikte zwischen Eigentümern/ Mietern und Verwaltung auf. Die erforderlichen Mehrheitsbeschlüsse unter den Eigentümern können oftmals erst nach langwierigen und nervenaufreibenden Auseinandersetzungen gefasst werden. Gerade bei Eigentümergemeinschaften kommt es jedoch darauf an, dass konstruktiv zusammengearbeitet und ihre Handlungsfähigkeit nicht blockiert wird.

Typische Streitfälle

•  Uneinigkeiten über gemeinsame Instandhaltungsaufwendungen

•  Konflikte im Zusammenhang mit Vermietung und Verkauf

•  Unterschiedliche Vorstellungen bei der Nutzung von allgemeinen

•  Räumlichkeiten oder Außenanlagen

•  Unklare Vorstellungen über den Aufgabenbereich der Hausverwaltung

•  Auseinandersetzungen über Um- und Ausbauten

Fragen, die im Laufe einer Mediation geklärt werden

•  Was ist Gegenstand des Konfliktes?

• Was ist Ursache des Konfliktes?

•  Welche Lösungen sind möglich?

•  Welche Lösungen können von allen Beteiligten akzeptiert werden?

•  Wie können die Lösungen in die Realität umgesetzt werden?

•  Wie kann die Einhaltung der Vereinbarungen gewährleistet werden?

•  Wie wird weiter verfahren, wenn die getroffenen Vereinbarungen nicht eingehalten werden?

Das Mediationsverfahren unterstützt die Verhandlungsparteien, selbstverantwortlich Lösungen zu erarbeiten, in denen die Anliegen der Gemeinschaft und des Einzelnen berücksichtigt sind. Dabei können alle Aspekte einbezogen werden, die für die Lösungsfindung von Bedeutung sind.

Im Unterschied zu gerichtlichen Verfahren können auch alte, nicht wirklich beigelegte Auseinandersetzungen, die den Lösungsprozess blockieren, bearbeitet werden.

 

4. Teammediation

Was unterscheidet Mediation im Team von herkömmlichen Verfahren der Moderation und Supervision von Gruppenprozessen?
Team-Mediation ist stärker zukunfts- und lösungsorientiert und zielt immer auf Vereinbarungen, die praktisch umgesetzt werden können.
Im Fokus mediativer Verfahren steht das Bemühen, den Bedürfnissen und Interessen aller Prozessbeteiligten Wertschätzung und Anerkennung zu verschaffen und im Konsens Strategien und Lösungen zu entwickeln, die

•  den Einzelnen in seiner Individualität unterstützen,

•  fair und gerecht sind,

•  eine größtmögliche Entfaltung von Ressourcen und Kompetenzen ermöglichen.

Alle Beteiligten sollen mit ihren Anliegen und Positionen zur Geltung kommen und gleichberechtigt auf den Prozess einwirken.

Die MediatorInnen von BeAM unterstützen Sie dabei, Konflikte im Team gemeinsam und konstruktiv zu bearbeiten und Lösungen zu entwickeln, die für alle Beteiligten langfristig tragbar und vorteilhaft sind.

In mediativ orientierter Beratung lernen Sie:

•  offen und interessengeleitet zu kommunizieren

•  Probleme und Störungen gemeinsam und nachhaltig zu bearbeiten

•  Konfliktlösungen zu entwickeln, die für alle Beteiligten akzeptabel sind

•  eine konstruktive Streitkultur zu entwickeln

Wir analysieren unter anderem, an welchen Stellen die Kommunikation ge- oder verhindert wird, und unterstützen Sie bei der Verbesserung der Kommunikationsstrukturen.

Unser Angebot an Sie:

Methoden und Verfahren, die wir Ihnen anbieten:

•  Gruppenmediation

•  Einzelmediation

•  Rollenspiele

•  Vermittlung von theoretischem Wissen

Fragen, die im Laufe einer Mediation geklärt werden

•  Was ist Gegenstand des Konfliktes?

•  Was ist Ursache des Konfliktes?

•  Welche Lösungen sind möglich?

•  Welche Lösungen können von allen Beteiligten akzeptiert werden?

•  Wie können die Lösungen in die Realität umgesetzt werden?

•  Wie kann die Einhaltung der Vereinbarungen gewährleistet werden?

•  Wie wird weiter verfahren, wenn die getroffenen Vereinbarungen nicht eingehalten werden?